Förderung Photovoltaik

OeMag Investitionsförderung

Im Fördersystem der OeMAG (österreichische Abwicklungsstelle für Ökostrom) wird aktuell zwischen 2 Arten von PV-Anlagen unterschieden:

(1) Eigenverbrauchsanlage oder Überschusseinspeiser und (2) Volleinspeiser.

Bei einer Eigenverbrauchsanlage wird der PV-Strom in erster Linie vom Unternehmen sofort vor Ort verbraucht. Erst ein allfälliger Überschuss wird eingespeist und vergütet. Im Gegensatz dazu wird beim Volleinspeiser für die ersten 13 Jahre der gesamte PV-Strom eingespeist und von der OeMAG vergütet. Ab dem 14. Jahr wird die Anlage in eine Eigenverbrauchsanlage umgebaut.

Beide Anlagenarten dürfen maximal 200kWp groß sein. Pro Zählpunkt wird nur eine Überschussanlage gefördert. Wenn ein Unternehmen mehrere Zählpunkte hat, dann kann für jeden Zählpunkt ein eigenes Förderansuchen gestellt werden.

Da ein Volleinspeiser nicht am Niederspannungsnetz des Unternehmens angeschlossen wird, sondern am Übergabepunkt des Netzbetreibers, muss für jeden Volleinspeiser ein eigenes Förderansuchen gestellt werden. Das wiederum ermöglicht es, dass man mehrere Volleinspeiser parallel neben einander auf ein und demselben Dach errichten kann. Somit können auch für sehr große PV-Anlagen Förderungen erwirkt werden.

 

Landesförderungen

Abhängig davon in welchem Bundesland Sie die PV-Anlage errichten möchten, gibt es folgende Landesförderungen: Landesförderung Wien, Niederösterreich, BurgenlandOberösterreich, Salzburg, Kärnten und Steiermark.

Burgenland: Förderhöhe maximal 300.000,- Euro

Kärnten: Förderhöhe maximal 50 % der Investitionskosten

Salzburg: Förderhöhe maximal 40 % der Investitionskosten

Wien: Förderhöhe maximal 30 % der Investitionskosten

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