FAQ

Warum PV-Anlagen von Selina

Für unsere Kunden agieren wir als Generalunternehmer und garantieren damit die zuverlässige und pünktliche Abwicklung eines Solarprojektes mit nur einem EINZIGEN Ansprechpartner, der für jeden Projektschritt verantwortlich zeichnet. Lesen Sie hier Ihre größten Vorteile als PV-Kunde:

  • Alles aus einer Hand – Vom Konzept bis zur Übergabe der betriebsbereiten PV-Anlage
  • Selina verfügt über alle notwendigen Gewerbeberechtigungen
  • Eigenes Errichtungsteam – keine Vergabe an Subfirmen. Damit können wir höchste Qualität unserer Anlagen sicherstellen.
  • Eigene Betreibergesellschaft – Contracting Modelle
  • Mit unserer langjährigen Erfahrung im PV-Bereich garantieren wir eine professionelle Planung, qualitativ hochwertige Komponenten und leistungsfähige Partner.
  • Der Kunde macht kein Investment und trägt keine laufenden Kosten
  • Der Kunde trägt keinerlei Risiko, nach außen hin ist sie aber die Anlage vom Kunden
  • Mit Vertragsabschluss erhalten Sie eine Kaufoption der Anlage, die während der Laufzeit des Vertrages jährlich ausgeübt werden kann, aber nicht muss.
  • Unsere Referenzliste spricht für sich:
    • Coca-Cola HBC Austria (Burgenland) 2.875 kWp
    • Palfinger AG (OÖ) 500 kWp
    • Palfinger AG (Salzburg) 140 kWp
    • Tiroler Rohre (Tirol) 850 kWp
    • Montanwerke Brixlegg (Tirol) 400 kWp
    • Textilwerke Kufner (Stmk) 350 kWp

Warum ist Photovoltaik sinnvoll

Von Photovoltaik spricht man, wenn Sonnenlicht mittels Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt wird. Der Begriff „Photovoltaik“ entstand in den 1920ern und setzt sich aus dem griechischen Wort für Licht „Photos“ und der Einheit für elektrische Spannung „Volt“ zusammen. Durch den PHOTOEFFEKT findet im Inneren einer PV-Zelle eine Ladungstrennung statt. Durch diese Ladungstrennung bildet sich an den Polen ein unterschiedliches Potential (Spannung). Wenn der Stromkreis durch einen Verbraucher geschlossen wird fließt elektrischer Strom.

Wir könnten 1.000 Gründe nennen, weshalb Sie sich für Photovoltaik entscheiden sollten. Lesen Sie hier einige dieser Gründe:

  • Weil Sonnenstrahlen überall auf der Erde frei zur Verfügung stehen.
  • Weil für 90-95% der Module SILIZIUM für die Herstellung verwendet wird. Silizium ist nach Sauerstoff das zweit häufigste Element auf der Erde und stellt etwa 27% der Erdkruste dar. Das heißt, Silizium gibt es regelrecht wie Sand am Meer.
  • Weil Photovoltaik eine ausgereifte Technologie ist.
  • Weil eine PV Anlage eine sehr lange Lebensdauer hat (ca. 30 Jahre) und sehr wartungsarm ist (etwa 1,2% der Investitionskosten im Jahr)
  • Weil man dadurch die Umwelt schont, und CO2 Bildung vermindert (Eine 100kWp Anlage spart im Jahr ungefähr 25 Tonnen CO2 ein).
  • Weil jeder in der Lage ist, sich unabhängiger zu machen. Durch eine erhöhte Eigenversorgung werden gleichzeitig die Verteil- und Übertragungsnetzte entlastet.
  • Weil die Stromgestehungskosten bereits im Bereich, oder sogar unter dem Bereich der Stromgestehungskosten von fossilen Stromerzeugern liegen. Bald wird PV in vielen Regionen die billigste Form von Strom liefern.
  • Weil der amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison sich bereits 1931 sicher war, dass die Solarenergie eine große Rolle in der Energiebereitstellung spielen wird: „I’d put my money on the sun and solar energy. What a source of power! I hope we don’t have to wait until oil and coal run out before we tackle that”

Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen

Der Marktpreis von PV-Anlagen ist breit gefächert. Jedoch ist bei „günstigen Schnäppchen“ Vorsicht geboten. Deshalb gilt auch hier „Qualität hat seinen Preis“. Ein qualitativ hochwertiges PV System hat mit Stand 2019 einen Marktpreis von 800- 900 Euro pro kWp (Schlüsselfertig montiert und in Betrieb genommen). Der finale kWp Preis hängt von vielen Faktoren, beispielsweise von der Anlagengröße, der Dachsituation, dem Trafostandort und den damit verbunden Kabellängen etc. ab.

Individuell zugeschnittene Angebote können nur nach einer Standort- und Lastprofilanalyse sowie nach Aufnahme entsprechender Kundendaten – wie zum Beispiel Schnee- und Windlastzone, Montageart, Verschattungen etc. – erfolgen.

Die Energieerträge lassen sich für jeden Standort sehr genau mittels Simulationssoftware berechnen. Für den Ertrag verantwortlich sind neben der Ausrichtung der PV Anlage auch standortspezifische Parameter wie:

  • Verschattung
  • Sonnenstunden
  • Windlast
  • Seehöhe
  • Verschaltung der Module
  • Wechselrichter Auswahl
  • Leitungslängen

Um eine möglichst genaue Ertragsanalyse zu berechnen, ist eine Standortbesichtigung sowie Lastprofilanalyse notwendig. Darauf basierend wird eine kundenspezifische Wirtschaftlichkeitsberechnung (Kopie der letzten Stromrechnung offen) erstellt.

Die Dauer der Installationsarbeiten ist vor allem von der Art der Dachfläche und der Aufständerung abhängig. Daher gibt es keine allgemein gültige Rechnung für die Installationsdauer. Aber um sich eine Vorstellung bilden zu können: Unter optimalen Bedingungen können bis zu 200 kWp am Tag verlegt werden.

Während den Installationsarbeiten merken Sie gar nicht, dass wir da sind. Lediglich für die Inbetriebnahme muss, der die Stromversorgung kurzzeitig vom Netz gehen. Den optimalsten Zeitpunkt kann jedoch der Kunde entscheiden, damit der Betrieb so wenig wie möglich behindert wird.

PV-Anlagen sind sehr wartungsarm, haben mechanisch keine Abnützungen und sind gegenüber Solarwasseranlagen keine hydraulischen Systeme (d.h. ohne Flüssigkeiten), die PV Module können eine Lebensdauer von weit über 30 Jahren haben und werden mit Leistungsgarantien von 25 Jahren / 80 % Leistung verkauft. Wechselrichter haben je nach Hersteller Garantiezeiten von 5 bis 15 Jahren. Ab einer Neigung von ca. 15 ° tritt der Selbstreinigungseffekt von PV Modulen ein. Für Beschädigungen durch Sturm oder Hagel sollten entsprechende Versicherungen abgeschlossen werden!

Aktuell liegt der Break-Even Point einer PV-Anlage bei ungefähr 6 bis 10 Jahren. Anhand der standortspezifischen Parameter und der Kopie der letzten Stromrechnung kann eine kundenspezifische Wirtschaftlichkeitsrechnung für die optimale Anlagengröße erstellt werden.

Die steuerliche Situation ist in jedem Unternehmen anders. Ziehen Sie bitte hier Ihren Steuerberater zu Rate. Gerne empfehlen wir Ihnen eine Steuerberatung mit Spezialisierung auf Photovoltaik für den Fall, dass Sie keine haben beziehungsweise eine zweite Meinung einholen möchten.

OeMAG Tarifförderung: Jänner 2020
Am 7. Jänner 2020 wird es wieder eine Tarifförderung der OeMAG geben. Geförderte Anlagen sind sogenannte Überschusseinspeiser oder Volleinspeiser. Für beide Anlagentypen gilt eine maximale Leistung von 200 kWp. Solle eine Anlage größer sein, dann entfällt die Förderung komplett. Die damit verbundene Investitionsförderung betragt aktuell 250 Euro pro kWp, maximal jedoch 30 % der Investition. Der Einspeisetarif ist aktuell noch nicht bekanntgegeben – eine Information dazu erwarten wir gegen Ende November 2019.

OeMAG Tarifförderung

OeMAG Investitionsförderung: März 2020
Nach aktuellen Informationen wird es im März 2020 wird eine Investitionsförderung für PV-Projekte geben. Diese unterscheidet sich von der Jänner-Förderung dergestalt, dass es „nur“ eine Investitionsförderung sein wird. Es wird kein Einspeisetarif vergeben. Im Unterschied zur Jänner-Förderung gibt es keine Größenbeschränkung der PV-Anlagen. Bis zu einer Anlagengröße von 100 kWp erhält man 250 Euro pro kWp. Ist die Anlage größer, dann reduziert sich der Betrag auf 200 Euro pro kWp. Es werden maximnal 500 kWp gefördert und maximal 30 % der Investition.

OeMag Investitionsförderung

Quelle: www.oem-ag.at

Landesförderungen
Abhängig davon in welchem Bundesland Sie die PV-Anlage errichten möchten, gibt es folgende Landesförderungen: Landesförderung Wien, Niederösterreich, BurgenlandOberösterreich, Salzburg, Kärnten und Steiermark.

Burgenland: Förderhöhe maximal 300.000,- Euro

Kärnten: Förderhöhe maximal 50 % der Investitionskosten

Salzburg: Förderhöhe maximal 40 % der Investitionskosten

Wien: Förderhöhe maximal 30 % der Investitionskosten

Nachhaltigkeit von PV-Anlagen

Die eingesparte CO2-Menge hängt von der regionspezifischen Zusammensetzung des Energie-Mix. Der Bezug elektrischer Energie aus dem öffentlichen Stromnetz ist nämlich mit Emissionen von Treibhausgasen verbunden, die von diesem Energie-Mix abhängen. In Österreich beträgt der durchschnittlicher Emissionsfaktor in CO2-Äquivalenten 248 g/kWh.

Das heißt, jede kWh Strom aus dem öffentlichen Stromnetz verursacht Treibhausgasemissionen von 248 g CO2 Äquivalente – für einen durchschnittlichen 3 Personen Haushalt sind das mehr als 1 Tonne an CO2 pro Jahr! Durch eine Photovoltaikanlage beziehen sie um die produzierte Menge weniger Strom aus dem öffentlichen Netz, und vermeiden dadurch Treibhausgasemissionen. Das schont nicht nur Ressource, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Quelle: http://www5.umweltbundesamt.at/emas/co2mon/co2mon.html Stand 05.2019

PV-Module benötigen im Schnitt 1-3 Jahre, bis die Menge an Energie eingespart wurde, die bei der Produktion angefallen ist. (Energie Agentur NRW, 2018)

Die Nachhaltigkeit von Photovoltaik an sich ist von der Herstellung und der Entsorgung der Module abhängig.

Bei der Produktion wird diese von Parametern wie Energierückzahlzeit und Erntefaktor definiert. Energierückzahlzeit bestimmt in wie weit die zur Erzeugung und Aufbau notwendige Energie durch die Stromerzeugung wiedergewonnen werden kann. Rechnet man die Lebensdauer einer Anlage mit ein ergibt das den Erntefaktor, also das Verhältnis von erzeugter zu aufgewandter Energie.

Betrieb von PV-Anlagen

Herkömmlicherweise ist der Anlagenbetreiber für den Betrieb und die Wartung einer PV-Anlage verantwortlich.

Da PV-Anlagen täglich 24 Stunden der Witterung ausgesetzt sind, ist eine Verschmutzung der Module nicht zu vermeiden. Vor allem im Übergang zwischen Glas und Rahmen kann sich viel Schmutz ansammeln.

Ab einer Modulneigung von 15° geht man von der Selbstreinigung durch Regen oder Schnee aus. Dennoch gibt es Verschmutzungen, die dadurch nicht entfernt werden können. Eine regelmäßige manuelle Reinigung hilft Hot-Spots zu vermeiden und Erträge zu erhöhen.

Errichtung von PV-Anlagen

Zunächst sollte man sich Gedanken darüber machen, wie die Anlage eingesetzt wird – als Volleinspeiser oder Überschusseinspeiser – und wie groß diese sein soll. Möchte ich mit der Anlage meinen Eigenstromverbrauch abdecken und den Überschuss einspeisen, oder möchte ich den gesamten produzierten Strom verkaufen? Abhängig von der Verwendung der Anlage unterstützen wir Sie gerne dabei, die für Ihren Bedarf optimale Anlagengröße und das ideale System zu wählen.

Eine Photovoltaikanlage kann bei ungenutzten Flächen zu einer sinnvollen Nutzung verhelfen. Demnach werden PV-Anlagen primär auf allen Dächern, Fassaden, Öd- oder Brachland die in Richtung Süd-Osten, Süden, Süd-Westen ausgerichtet sind installiert. Mit nachgeführten Systemen können sie an jedem beliebigen Standort errichtet werden.

Flachdach:
für 100 kWp braucht man ca. 1.100m² – die notwendige Fläche wird auch durch allfällige Aufbauten, Kamine oder Lichtkuppeln beeinflusst. Die generelle Ausrichtung des Daches spielt weiterführend bei der Ausrichtung der Module eine Rolle. Durch eine PV-Anlage mit Ost-West Ausrichtung kann durchschnittlich 1/3 mehr Leistung installiert werden, als durch eine PV-Anlage mit nach Süden ausgerichteten Modulen (Grund ist hierfür die Verschattung der Module).

Giebeldach:
für 100 kWp braucht man ca. 700m², da man die Module dachparallel verlegen kann.

Auf Flachdächern werden die Anlagen auf das Dach gelegt. Mit einem entsprechenden Softwareprogramm wird dann die Beschwerung der Unterkonstruktion ermittelt. Die Dachhaut wird NICHT verletzt, da ansonsten die Dichtheit nicht mehr gegeben ist.

Auf Scheddächern oder Giebeldächern wird die Unterkonstruktion mit dem Dachstuhl verbunden und die Module werden dann auf der Unterkonstruktion fixiert. Es ist keine Beschwerung notwendig.

Dacharten – Folien-, Teerdächer etc.
Es gibt für praktisch alle Dacharten eigene Unterkonstruktionen. Wichtig ist, dass das Dach nicht sanierungsbedürftig ist bzw. in den nächsten Jahren eine Sanierung ansteht.

Auch die freie Dachlast ist für jede PV-Anlage individuell zu ermitteln. Hier spielen die standortspezifischen Wind- und Schneelast Werte eine wichtige Rolle. In der Regel benötigt man für die Errichtung einer PV Anlage eine freie Dachlast von ungefähr 15 kg/m².

Wir haben generell Zugang zu allen Herstellern und sofern der Kunde keinen bestimmten Modulhersteller wünscht, verwenden wir in der Regel die Module des aktuell weltgrößten Herstellers: GCL, da dieser aus Erfahrung immer die höchste Qualität liefert.

Die Wahl vom Wechselrichter treffen wir für jede Anlage individuell. Diese hängt unter anderem von der String-Verschaltung, einer etwaigen Teilverschattung sowie der Ausrichtung der Module ab.

Je nach Bauart kann man die Module leicht entsorgen: Module, die auf polykristallinen Siliziumzellen basieren, können sortenrein entsorgt werden. Dünnschichtmodule sind Sondermüll.

Aufgrund der Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO) ist in Österreich gewährleistet, dass alle in Verkehr gebrachten PV-Module auch ordnungsgemäß recycelt werden. (Defekte PV-Module müssen – neben Stromspeichern und Wechselrichtern – nach der Elektroaltgeräte-Verordnung ordnungsgemäß gesammelt und behandelt werden. Verwertungsziele ab 15. August 2018= Verwertungsquote: 85%, Recyclingquote:80%)

Man kann technisch gesehen den Schnee auf Modulen abschmelzen – ABER damit sind eine Vielzahl an Problemen – vor allem auf Flachdächern verbunden:

Das Schmelzwasser fließt vom Modul und sollte dann vom Dach abfließen. Beim Flachdach bleibt es eher stehen, es bilden sich Lacken, die dann bei entsprechend niedrigen Temperaturen vereisen. Ebenso wird wohl der Abfluss vereisen und damit einen weiteren Rückstau vom Wasser verursachen.

Außerdem müsste man das Rückströmen mit teurem Strom aus dem Netz bezahlen -> keine Wirtschaftlichkeit gegeben.

Ja, wenn die bestehende Anlage ein Volleinspeiser ist, dann hat diese Anlage einen eigenen Zählpunkt.

Nein, wenn die bestehende Anlage ein Überschusseinspeiser der Jänner-Förderung (max. 200 kWp) ist. Mehr als 200 kWp sind nicht erlaubt.

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